Automatisierter Koksofenkran: Präzision und Sicherheit für Schwerlasthebungen in der Kokereiindustrie
Der automatisierte Kokstopfkran ist eine der Transportanlagen für Rotkoks in Trockenlöschanlagen. Seine Hauptaufgabe besteht darin, mit Rotkoks gefüllte Kokstopfe auf die Spitze des Bohrturms zu heben, sie entlang der Schiene über dem Trockenlöschturm zu transportieren, sie zur vorgesehenen Verladeeinrichtung über dem Turm zu befördern und sie dort langsam abzusenken. Die Klappe am Boden des Kokstopfs öffnet sich automatisch und gibt den Rotkoks in den Trockenlöschturm ab. Das gesamte Fahrzeug ist mit einem Frequenzumrichter ausgestattet und zeichnet sich durch hochpräzise automatische Positionierung, hohe Effizienz und Energieeinsparung sowie hohe Zuverlässigkeit aus.
- Kapazität: 43 t - 132 t
- Geeigneter Kokstopf: 4,3-7,63 m (Stampfen, Beladen von oben)
- Anwendungsbereich: Außenbereich, hohe Temperaturen, Rauch und Staub
- Betriebshöhe der Gleise: 50 m
Merkmale des automatisierten Koksofenkrans
- Das gesamte Fahrzeug verfügt über ein Drehzahlregelungssystem mit variabler Frequenz für eine hochpräzise Positionierung.
- Verbessert die Arbeitseffizienz und erreicht einen vollautomatisierten Betrieb ohne menschliches Eingreifen durch Fernvideoüberwachung und Mensch-Maschine-Interaktionstechnologie.
- Setzt ein integriertes System aus zentralisierter elektrischer Steuerung und mechanisch unterstützter Schwingungsdämpfung ein, um einen stabilen Kranbetrieb zu gewährleisten.
- Reduziert die Leistung des Hebemotors unter Einhaltung der Betriebszyklusanforderungen, spart Energie und senkt den Verbrauch.
- Die Kombination aus Planetenhebetechnik und starrem Führungsrahmen gewährleistet ein unterbrechungsfreies Heben und Transportieren heißer Koksdosen auch bei Störungsbedingungen.
- Durch die neuartige Rahmenkonstruktion wird eine optimale Kraftübertragung gewährleistet, wodurch die Installation deutlich vereinfacht wird. Das System kann direkt nach der Werksmontage vor Ort eingesetzt werden, sodass eine zusätzliche Montage vor Ort entfällt.
Komponenten des automatisierten Koksofenkrans
Planetenhebemechanismus
Als Kernkomponente des automatisierten Koksofenkrans beeinflusst seine Sicherheit unmittelbar die Sicherheit vertikaler Hebevorgänge. Daher besteht der Planetenhubmechanismus aus zwei identischen Motoren und einem Planetengetriebe mit parallelen Wellen. An jeder Seite der langsam laufenden Getriebewelle ist eine Trommel montiert, die jeweils mit einer Sicherheitsbremse und zwei festen Rollensystemen ausgestattet ist.
Im Normalbetrieb arbeiten beide Motoren gleichzeitig mit ihrer Nennhubgeschwindigkeit. Fällt ein Motor aus, kann der andere mit halber Nennhubgeschwindigkeit weiterlaufen. Dank des Planetengetriebeprinzips entstehen bei asynchronem Anlauf und Bremsvorgang der beiden Motoren keine zusätzlichen Lasten oder Stoßbelastungen, wodurch eine gleichmäßige Kraftverteilung auf beide Motoren gewährleistet wird. Dieser Hubmechanismus ermöglicht eine kontinuierliche Produktion mit hoher Effizienz, ist jedoch relativ teuer und wird daher im Allgemeinen für Anwendungen mit hohen Traglasten empfohlen.
Fahrmechanismus

Als weitere Kernkomponente intelligenter Koksofenkrane beeinflusst deren Sicherheit unmittelbar die Sicherheit des horizontalen Betriebs des Krans. Es gibt zwei gängige Antriebsarten für den Fahrmechanismus: Zentralantrieb und Vierpunkt-Einzelantrieb.
Zentrale Laufwerke gibt es in zwei Ausführungen: groß und klein. Motorenund zwei Motoren in derselben Konfiguration. Ersteres bedeutet, dass selbst unter anormalen Betriebsbedingungen eine manuelle Kupplung verwendet werden kann, um in den unabhängigen Arbeitsmodus des kleinen Motors zu schalten und einen Arbeitszyklus abzuschließen; letzteres bedeutet, dass bei Ausfall eines Motors der andere Motor mit halber Nenndrehzahl weiterarbeiten kann.
Der separate Antrieb an allen vier Ecken bedeutet, dass bei Ausfall einer Ecke die anderen drei Ecken ihren Arbeitszyklus noch vollenden können.
Viergelenk-Plattenhaken-Hebevorrichtung
Die Hebevorrichtung für den Kokstopf ist ein zentrales und unverzichtbares Bauteil des Krans. Sie arbeitet direkt in einer Umgebung mit hohen Temperaturen, Staub und großer Höhe und erfordert daher einen automatischen Betrieb sowie höchste Sicherheit und Zuverlässigkeit. Sie besteht aus zwei Sätzen von Viergelenk-Plattenhaken-Hebevorrichtungen, zwei Sätzen von unteren Seilzugsystemen, einem oberen und einem unteren Querträger.
Die Änderung des Abstands zwischen den oberen und unteren Gelenkpunkten jeder viergliedrigen Plattenhaken-Hebevorrichtung bewirkt, dass sich die Plattenhakenstange und die Ablösesicherungsstange um den unteren Gelenkpunkt drehen und so den Plattenhaken öffnen und schließen.

Während des Betriebs senkt sich die Hebevorrichtung unter Einwirkung des Hubmechanismus vertikal ab. Sobald die vier Stützarme, die sich links und rechts vom unteren Querträger erstrecken, auf den vier Anschlägen aufliegen, wird das weitere Absinken des unteren Gelenkpunkts des Viergelenk-Kettenhakens verhindert und dieser bleibt zusammen mit dem unteren Querträger in Position.
Währenddessen senkt sich der obere Querträger unter seinem Eigengewicht weiter ab, wodurch sich auch der obere Drehpunkt der Viergelenk-Plattenhakenhebevorrichtung weiter absenkt. Unter der Steuerung des Hebemechanismus und des Drahtseils verringert sich nach einer festgelegten Absenkstrecke der Abstand zwischen dem oberen und unteren Drehpunkt des Viergelenk-Plattenhakens. Dadurch trennen sich die Hakenstange und die Auslösesicherung aus dem geschlossenen Zustand und öffnen sich. Durch Umkehrung der Bewegung wird der Plattenhaken getrennt und zurückgezogen, wodurch das automatische Aufhängen und Entwaffnungsverhalten der Koksdose abgeschlossen wird.
Diese Hebevorrichtung benötigt keinen elektrischen Antrieb oder manuelle Bedienung; sie öffnet und schließt den Plattenhaken automatisch durch ihr eigenes Gewicht.






